Burnout - Syndrom

CFS - chronisches Erschöpfungssyndrom

Verlauf

Wie kommt es zu chronischen Erschöpfungs-zuständen?

Was landläufig, und oft auch belächelnd, als Burnout bezeichnet wird, ist ein sehr ernstzunehmender Erschöpfungszustand des Körpers.

Die Erschöpfung beginnt ganz langsam und unbemerkt schon lange vor dem eigentlichen Zusammenbruch.
Bereits während der Schulzeit trimmen wir unsere Kinder auf Bestleistungen. In der Vorschule muss man schon englisch sprechen können und am besten auch schon perfekt lesen. Wo bleibt da das Spielen, das sich ausprobieren? 

Die Anforderungen und der Leistungsdruck in unserer heutigen Gesellschaft ist so hoch, dass wir bereits in der Kindheit und Jugend den Grundstein für das zukünftige Ausgebrannt sein“ legen. 

Höher, schneller, weiter … was auf der Strecke dabei bleibt, ist unser Wohlbefinden, unsere Freude und unsere Gesundheit.

In unserer Praxis finden wir häufig Themen, wie Folgende, bei unseren Burnout Patienten vor:

  • Schulzeit und Prüfungsstreß, die die meisten Schüler zum ersten Mal an ihre Grenzen bringt
  • Lehrausbildung oder Studium
  • Start ins Berufsleben
  • bei Frauen: eventuell das erste Kind
  • bei Männern: Versorgungsdruck für die Familie, d.h. um jeden Preis seinen Mann stehen
  • Hausbau
  • Karriere vorantreiben
  • schwere Unfälle
  • Arbeitslosigkeit, Kündigungen, berufliche Neuorientierung
  • Dauerverfügbarkeit per Handy
  • zwischen all den o.g. Punkten beliebige Schicksalsschläge wie z.B. Verlust des Partners oder Eltern und diverse Krankheiten

Auch Einzelne der genannten Punkte reichen manchmal schon aus, um uns aus der Bahn zu werfen.

Typische Zeichen für chronische Erschöpfung/ Burnout

  • chronische Erschöpfung, körperliche Betätigungen wie z.B. Sport verschlimmern den Erschöpfungszustand noch
  • Stressintolerant
  • Schwierigkeiten morgens aufzustehen
  • Energieloch am Nachmittag zwischen 13.00 und 16.00 Uhr
  • Infektanfälligkeit
  • Schlafstörungen: Einschlafen, Durchschlafen
  • Gedächtnis-/ Konzentrationsschwierigkeiten vor allem in Stresssituationen
  • Aggressivität
  • Lärm- und Geräuschempfindlichkeit
  • Heißhunger auf Süßes oder Salziges
  • Bluthochdruck/ Herzrasen

Die aufgeführten Symptome sind nur ein kleiner Auszug. Sollten 2 oder mehr der genannten Symptome bei Ihnen auftreten, empfiehlt sich eine tiefergehende Untersuchung.

Was geschieht im Körper bei anhaltendem Stress?

Um Stress und Gefahren begegnen zu können, hat die Evolution uns mit zwei Drüsen ausgestattet, den Nebennieren, die unsere Stresshormone produzieren. Diese Hormone heißen Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. 

In der Nacht wird der größte Teil dieser Hormone von den Nebennieren vorproduziert, um die Gefahren und stressigen Situationen eines typischen Alltags bewältigen zu können.
So musste der Mensch bereits vor über 10.000 Jahren in der Lage sein, vor einem Säbelzahntiger davonzulaufen, um sich in Sicherheit zu bringen. Dies konnten wir nur über jene Hormone erreichen, die uns in der Gefahrensituation schnell Energie zu Verfügung stellten, um davon laufen zu können. Wenn das geschafft war, konnten wir uns regenerieren und für die nächste Gefahrensituation wieder neue Kräfte sammeln.

Heute stehen wir nicht mehr dem Säbelzahntiger gegenüber, dafür gibt es unzählige andere Einflüsse und Schauplätze, die uns in Dauerstress versetzen. Die Möglichkeit der Regeneration und Erholung ist so nicht mehr gegeben. Und selbst im Urlaub, wenn doch eigentlich Erholung sein sollte, setzen wir uns selbst mit Gedanken wie „… hauptsache ist das Hotel sauber, … ich habe nur zwei Wochen Zeit, … ist der Herd aus, … hoffentlich stecke ich mich nicht mit irgendeiner Krankheit an, … ich muss noch meine Emails checken, … usw.“ unter Stress.
Auch die Reise mit dem Flugzeug oder eine stundenlange Autofahrt bedeuten enormen Stress für unseren Körper.

Auf Dauer sind die Nebennieren nicht in der Lage, ausreichend Stresshormone zu produzieren und es beginnt ganz langsam eine Nebennierenschwäche, die dann zum Burnout oder zum Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) führen kann.

Vitalis - Stressator Burnout

Wie testen wir?

Vitalis - Hormonspeicheltest

Wenn Sie unter oben genannten oder ähnlichen Symptomen leiden, empfehlen wir, einen Cortisol-Tagesspiegel testen zu lassen. Damit läßt sich der Zustand Ihrer Nebennieren überprüfen.
Es werden dazu 3 x am Tag Speichelproben entnommen und in ein Labor gesandt.

Stresshormone testen wir ausschließlich im Speichel, weil nur darüber die freien Hormone festgestellt werden können, d.h. wir ermitteln, wie gut Ihr Körper mit diesen Hormonen versorgt ist.
Ein Test im Blut macht wenig Sinn, da dabei nur gebundene Hormone ermittelt werden, was keine Aussage über ihre tatsächliche Menge und Verfügbarkeit gibt.

Das Testset erhalten Sie bei uns.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Um sinnvolle Behandlungs­mög­lich­kei­ten einer Nebennierenschwäche, Burnout oder chronisches Erschöpfungssyndrom zu finden, betrachten wir sowohl die Ursachen, wie auch die Folgen dieser Erkrankung, das heißt, dass der Burnout nicht nur allein auftritt, sondern Begleiterkrankungen mit sich ziehen kann.
Niemand wird einfach so Streß-Krank, denn das entwickelt sich über Jahre.

An Hand einer sehr umfangreichen Anamnese und den Laborwerten des Speicheltest lassen sich dann verschiedenste Behandlungs­mög­lich­kei­ten ausarbeiten. Diese sind auf die Lebensumstände des Patienten abgestimmt.

Der entscheidenste Part für eine erfolgreiche Therapie liegt aber im Erkennen der stressauslösenden Faktoren und deren Veränderung.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, um gemeinsam einen Weg zu finden, ein glückliches, kraftvolles und zufriedenes Leben führen können.

Vitalis - Therapie Burnout

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