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Leben Sonnenanbeter gesünder?


01. Februar 2017

Stellen Sie sich doch gerade mal einen heißen Sommertag vor, sie liegen im Liegestuhl und genießen ein Sonnenbad … Ist schon eine Weile her?
Keine Sorge, selbst in Ihrer Vorstellung können Sie wahrscheinlich das angenehme Gefühl nachempfinden. Während wir von den sonnigen Tagen träumen, ist es allgemein bekannt, dass man sich vor zu viel direkter Sonneneinstrahlung schützen sollte.

Die meisten Menschen nutzen daher Sonnenschutzmittel, idealerweise mit einem Lichtschutzfaktor von 50, und meiden es, zur Mittagszeit ohne Schutz unter der Sonne zu sitzen; hat Mutti schon gesagt. Muss also richtig sein und die Medien warnen uns ebenfalls lautstark davor. Auch richtig.

Jedoch übersehen wir oft, dass unsere Haut Vitamin D nur dann bilden kann, wenn sie ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist. Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit. Es ist in tausende von regulatorischen Prozessen in den Zellen des menschlichen Körpers involviert.

Ein Mangel an Vitamin D kann das Risiko für diverse Krankheiten signifikant erhöhen, besonders im Winter, wenn die Sonne in nördlichen Breitengraden nicht hoch genug steht, um ausreichende UV-Strahlung zu liefern. Wie schon erwähnt, hängt die Bildung von Vitamin D zu etwa 90 Prozent von der Einwirkung der Sonne auf die Haut (Arme, Oberkörper, Stirn) ab.

Weltweite Studien haben den positiven Einfluss von Vitamin D auf unsere Gesundheit belegt. Heute ist bekannt, dass ein Defizit an Vitamin D zur Entwicklung von Krebserkrankungen beitragen kann. Wissenschaftliche Forschungen haben bestätigt, dass Vitamin D das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wird mit 15 verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht, darunter Brust- und Dickdarmkrebs, die durch angemessene Vitamin-D-Zufuhr positiv beeinflusst werden können.

Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel kann auch das Risiko für Übergewicht, chronische Entzündungen, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmuner­kran­kun­gen senken. Auch neurologische Probleme wie Depressionen oder Demenz können auf einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel zurückgeführt werden.

Gesundheit, die wir alle so schätzen, lässt sich also doch beeinflussen.






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Von:

Anja JoenssonIch bin seit 2008 mit Leib und Seele Heilpraktikerin. Genauso arbeite ich auch. Die optimale Betreuung und Unterstützung für meine Patienten zu f…

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