Verlauf

Was hat meine Migräne mit meinen Essgewohnheiten zu tun?


10. März 2017

Na eine Menge, würde ich glatt behaupten.

Die meisten Migränegeplagten denken immer, dass Sie ein Opfer der Umstände sind, nichts dagegen tun können … aber ist dem wirklich so?
Die Neigung zu Migräne ist vielen Menschen angeboren. Oft hören wir in unserer Praxis, dass Mutter oder Vater ähnliche Anfälle hatten, natürlich werden auch immer wieder gerne Hormone als Grund angegeben.
In manchen Fällen ist das sogar richtig. Aber eben nicht in allen.
Meiner Meinung nach handelt es sich sehr oft um Nahrungsbe­stand­teile, auf die Migränepatienten mit Schmerzanfällen reagieren.

Nachfolgend stelle ich ein paar der Auslöser vor:

  1. Natriumglutamat
    Als Geschmacks­ver­stär­ker steckt das Natriumglutamat u.a in Fertigprodukten, wie z.B.: Kartoffelchips, Fertigsaucen- oder Suppen, konservierte Nahrungsmittel, geröstete Nüsse, Mayonnaise, Gewürzverstärker etc. …

  2. Tyrannin und Histamin
    Hohe Konzentration an Tyrannin und Histamin können die Gefäßregulation im zentralen Nervensystem stören. Diese Stoffe finden Sie unter anderem in Rotwein, lange gereiftem Käse, Salami, Sauerkraut, Fischkonserven, Südfrüchte und Schokolade.

  3. Pökelsalz
    Als Konservierungs- und Geschmacksmittel findet sich Pökelsalz in Schinken, Kassler und Salamie und anderen Wurstsorten. 

  4. Eiscreme
    Der Eiscremekopfschmerz tritt typischerweise auf, wenn eisgekühlte Sachen zu schnell mit Rachen und Mundschleimhaut in Kontakt kommen.

  5. Alkohol
    Alkohol wirkt gefäßerweiternd … ist sehr häufig ein Auslöser.

  6. Koffein
    In Studien konnte ein Zusammenhang zwischen Migräne und Koffeinkonsum nachgewiesen werden. Bei Kaffeetrinkern erscheint die Migräne/​Kopfschmerz beim Ausbleiben des Koffeins genauso wie bei zuviel Kaffee oder koffeinhaltigen Getränken.

  7. Blutzucker
    Bei plötzlichen Blutzucker­schwan­kun­gen wie zu wenig oder unregelmäßig gegessen oder körperliche Anstrengungen.

  8. Mineralstoffmangel
    Bei einem Magnesiumdefizit ist die Erregbarkeit der Körper- und Nervenzellen gestört. Ebenso kann ein Mangel an Eisen, Vitamin B2, B6, B 12 und Folsäure auswirken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft Ihnen dabei.

Es gibt aber auch noch andere Faktoren, die eine Migräne auslösen können:

  1. Wetter
    Wetterfühlige Menschen kennen den Wetterumschwungs­kopf­schmerz. Besonders bei Ostwind finden sich unsere Patienten wegen einer Migräne in der Praxis ein.

  2. Muskelverspannungen
    Häufiger als gedacht sind jedoch auch Muskelverspannungen Auslöser für Migräneattacken. Hier unterstützen Sie Entspannungs­kon­zepte wie die progressive Muskelentspannung. 

  3. Stress
    Körperliche uns seelische Belastungen, welche als Streß empfunden werden, sind häufige Triggerpunkte. Dazu zählt natürlich auch Schlafmangel.

  4. Sexualhormone
    Gerade Frauen mit Progesteronmangel (wird in der 2. Zyklushälfte gebildet) leiden häufig unter Migräne.
    Haben Sie noch immer Amalgamfüllungen in Ihren Zähnen? Das Amalgam kann ihren natürlichen Progesteronspiegel senken und so ständige Migräneattacken auslösen.
    Während einer Schwangerschaft steigt der Progesteronspiegel um das 20-fache an, fällt er dann nach der Geburt des Kindes direkt wieder ab, kann die überstanden geglaubten Migräne ganz schnell wieder zurück sein.

Hier kann uns eine Blutuntersuchung schnell Auskunft geben. Mit einem natürlichen Mittel ist der Progesteronspiegel schnell und sanft erhöht.

In unserer Praxis geben wir Ihnen gerne mit moderner Labortechnik Auskunft über Ihren Mineral- und Hormonhaushalt, können Ihre Verspannungen lösen, Ihnen bei einer entsprechenden Ernährung Unterstützung bieten und Ihren Blutfluß mit Hilfe der Blutegeltherapie wieder in Gange bringen.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.






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Von:

Anja JoenssonIch bin seit 2008 mit Leib und Seele Heilpraktikerin. Genauso arbeite ich auch. Die optimale Betreuung und Unterstützung für meine Patienten zu f…